16. ordentliche Mitgliederversammlung der DITIB wurde durchgeführt

KÖLN-Die 16. ordentliche Mitgliederversammlung der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) e.V hat am 24.12.2017 in Köln stattgefunden. Im Mittelpunkt standen neben mehreren Positionspapieren zur religiösen Betreuung der Muslime in Deutschland und der künftigen Verbandstruktur, die Wahlen zum Vorstand.

Unter den Anwesenden freute man sich insbesondere der Teilnahme des Diyanet-Präsidenten Prof. Dr. Ali ERBAŞ. Der Präsident hob in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung der DITIB für die Betreuung der Muslime in Deutschland hervor und betonte die Wichtigkeit der theologischen Begleitung der DITIB auf diesem Weg durch Diyanet hervor.

Herr Erbas betonte dabei: „Der Islam ist die Religion des Respektes und der Toleranz. So muss Islam gelehrt und gelebt werden. Nur so lässt sich Radikalismus vermeiden. Nur diejenigen fallen nicht in Fänge der Extremisten, die wahrhaftig richtig religiös unterwiesen und erzogen werden.

DITIB hat sich seit ihrer Gründung hierfür erfolgreich eingesetzt, weswegen mein Dank allen Gemeindemitgliedern, den ehrenamtlich arbeitenden Gemeinde- und Landesvorständen und dem DITIB-Vorstand gilt.“ Er wies dabei daraufhin, dass den Religionsbeauftragten dabei eine besondere Rolle zukommt: “Über die Religionsbeauftragten wurde bedauerlicherweise in letzter Zeit viel in Deutschland diskutiert.

Ich kann hier versichern, dass unsere Religionsbeauftragten ausschließlich religiöse Aufgaben haben. Sie lehren Toleranz, Respekt, Geschwisterlichkeit, Wahrung der Menschenwürde und Verbot der Diskriminierung.“

Die Mitgliederversammlung hat sich mit den aktuellen Entwicklungen und Diskussionen über DITIB, der Stärkung der Ortsgemeinden und Landesverbände, der Anerkennung als Religionsgemeinschaft und zu den Fragen der religiösen Betreuung und der Einführung des Religionsunterrichts als ordentliches Lehrfach auseinandergesetzt.

Die bisherigen Bemühungen des ausscheidenden Vorstandes wurden gelobt und dabei im besonderen Maße die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Kölner Zentralmoschee als Verdienst hervorgehoben. Die Zentralmoschee wird ein Ort der Begegnungen des kulturellen Miteinanders, des gegenseitigen Respekts und der Akzeptanz sein.

Der wiedergewählte Vorstandsvorsitzender Prof. AŞIKOĞLU betonte, dass der Anspruch weiterverfolgt wird, eine  deutsche islamische Religionsgemeinschaft und als Religionsgemeinschaft Ansprechpartner des Bundes und der Länder in den Islam betreffenden, religiösen Angelegenheiten zu sein, weshalb der ständiger Austausch mit Institutionen, Politik und anderen Religionsgemeinschaften weiter intensiviert werde.

„DITIB ist sich der Verantwortung bewusst. Es gilt, die Flüchtlinge zu betreuen, auf aktuelle Geschehnisse angemessen zu reagieren und dabei die steigenden Bedürfnisse der muslimischen Gemeinschaft nicht aus den Augen zu verlieren, die Stärkung der Jugend, Familie und Frauen voranzubringen. Hier gilt unser besonderes Augenmerk der religiösen Bildung unserer Kinder und Jugendlichen.“

Die organisatorische Weiterentwicklung der DITIB wurde auch im Bundesverband vollzogen. Die vollzogene Einbindung der Frauen-, Jugend- und Elterngruppen in Gemeinden und Landesverbänden wurde durch eine Satzungserweiterung nunmehr auch in der Bundessatzung berücksichtigt.

Der neue DITIB-Vorstand, besteht aus Herrn Prof. Dr. Nevzat AŞIKOĞLU, Hochschullehrer für Theologie und Religionspädagogik, Frau Dr. Emine SEÇMEZ, Psychologin und Hochschuldozentin, Ahmet DİLEK, Theologe, Mufti und Stellv. Vorsitzender des Obersten Religionsrates der DITIB, Abdurrahman ATASOY, Theologe  und Religionsbeauftragte, İrfan SARAL, Vorsitzender des Landesverbandes NRW-Köln, Yilmaz YİLDİZ, Vorsitzender des Landesverbandes Rheinland-Pfalz und Nihat ÖZKAN, DITIB-Gründungsmitglied.

Der neue und alte Vorsitzender Prof. Dr. AŞIKOĞLU erklärte: „Die Mitgliederversammlung ist sehr konstruktiv und erfolgreich verlaufen. Die DITIB-Gemeinschaft geht gestärkt aus dieser hervor. Der neue Vorstand hat nun eine gute Grundlage für die anstehenden Aufgaben.“

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